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Autologe Knorpelzell-Matrix

Die elastischen Gelenkknorpel, die wie Puffer zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelknochen wirken, haben nicht die Fähigkeit, sich nachzubilden. Sind sie verschlissen, kommt es letztlich zum Aufeinanderreiben der Knochen – der schmerzhaften Arthrose. Im Endstadium hilft nur noch eine Knie-Prothese.

Mit neuen Operationsmethoden lässt sich dieser Prozess hinauszögern. Biotechnische Fortschritte ermöglichen eine Anzüchtung entnommener körpereigener Knorpelzellen (Chondrozyten). Mit denen werden in einer späteren Operation die Krater im Knieknorpel gefüllt.

Rund 8 000 Patienten wurden bisher weltweit mit diesem Verfahren, der Autologen Chondrozyten Transplantation (ACT) operiert. Die Ergebnisse sind in 70 bis 90 Prozent der Fälle gut oder sehr gut.

Dieses Verfahren wird in unserer Klinik angewandt.

Autologe Chondrozyten Transplantation (ACT)

Bei diesem Verfahren wird dem Patienten arthroskopisch eine kleine Menge intakter Knorpelmasse entnommen und an ein Speziallabor geschickt. In diesem werden die für die Knorpelentwicklung und -qualität entscheidenden Zellen, die sogenannten Chondrozyten, isoliert und auf ein Vielfaches der eingesandten Menge vermehrt. Diese Zellen werden nach ca. vier Wochen an den behandelnden Arzt zurückgesandt.

In einem weiteren operativen Eingriff werden sie in das Knie des Patienten implantiert, der also mit seinen eigenen Zellen behandelt wird.

Bei optimaler Unterstützung durch ein ausgewogenes Physiotherapieprogramm wächst bei Gelingen der Operation in den folgenden Monaten ein funktionstüchtiger belastbarer Knorpel im Defekt nach.

Dieses Verfahren wird in unserer Klinik angewandt.

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